Darf ich in Superlative verfallen? Ich würde gerne, dann dieses Video ist einfach beeindruckend.

Ein Zeitraffer-Video aus Arizona und Utah mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen. Manche der Aufnahmen wirken wie aus einem Sciene Fiction-Film mit aufwendiger Tricktechnik, aber wir sind auf der Erde und der einzige Trick ist der Zeitraffer.

Am besten in HD schauen, sich zurücklehnen und genießen.

[vimeo http://www.vimeo.com/29950141 w=400&h=225]

Landscapes: Volume Two from Dustin Farrell on Vimeo.

Schnee ist am Kaiserstuhl eher eine Seltenheit, selbst wenn es wonaders schneit.  Die letzten paar Tage hatten wir die schöne Kombination aus Raureif und Sonnenschein.

Raureif Januar 2012

Die Weihnachtssachen sind noch nicht einmal alle weggeräumt und schon kann sind die Läden voll mit Karnevalszeugs. Ich musste erstmal auf den Kalender schauen, um festzustellen, dass Fasnet dieses Jahr schon Mitte Februar ist. Also relativ früh. Da bleibt nur noch ein Monat, um an ein Kostüm zu denken.

Mein Plan für Karneval, bzw. Fasnet, wie es hier unten genannt wird, besteht aus einem schwarzen Wollknäuel, einem Nadelspiel und vielleicht noch ein paar Perlen. Und natürlich der Anleitung für den Hexenhut und das dazu passende Makeup, wobei es vielleicht auch mal eine Idee wäre, sich als Extremstrickerin zu verkleiden, mit Wollknäueln und Stricknadeln und Maschenzählern überall.

Anderseits ist die Tätigkeit als Zuschauer bei der Allemanischen Fasnet auch immer etwas gefährlich. Mal wird man von Hexen entführt, oder der Hut findet sich plötzlich auf einem anderen Kopf wieder, manchmal gibt es eine Umarmung und ein Schnäpschen oder auch mal etwas schwarze Farbe ins Gesicht und natürlich auch das eine oder andere Konfettiseifbad. Lange Haare sind da extrem umpraktisch. Und man findet noch Jahre später Konfetti in den diversen Taschen und Falten der Jacke wieder.

Ich bin nicht der große Karnevalfan, aber ich schaue mir die Umzüge recht gerne an und hoffe darauf, dass das Wetter gut ist, sodass ich ein paar schöne Fotos machen kann, so wie vor ein paar Jahren. Ich liebe z.B. dieses Bild. Ein absoluter Zufallsschnappschuss und mir ist erst bei der Durchsicht der Fotos aufgefallen, wie toll das Foto geworden ist.

Konfettigestöber, Fasnet 2010

Hier am Kaiserstuhl und im Schwarzwald ist Fasnet was Besonderes. Vom schmutzigen Donnerstag bis hin zu Aschermittwoch können manche Firmen fast ganz schließen, da die meisten Mitarbeiter in der einen oder andere Version Fasnet zelebrieren oder sogar aktiv sind. Kollegen, die Fasnetmuffel sind und kein Problem damit haben in der 5. Jahreszeit die Stellung zu halten, sind in dieser Woche immer sehr beliebt. Mir sind sie regelmässig fast um den Hals gefallen und ich hatte dann für eine Woche das Büro für mich alleine. Wobei es manchmal auch echt schwierig war, den Kunden zu erklären, warum niemand erreichbar ist. Selbst manche deutsche Kunden aus Nicht-Karneval-Gegenden hatten wenig Verständnis.

Die Aktiven sind schon seit November mit den Vorbereitungen beschäftigt. Da viele der traditionellen Kostüme noch reine Handarbeit sind und die Masken handgeschnitzt, ist das wohl verständlich. Selbst die Kleinsten haben teilweise schon die entsprechenden Kostüme an.

In den Sinne: Nari! Naro!

Wahrscheinlich hat sich jeder schon mal ein Buchcover angeschaut und sich gefragt, ob man (oder eher Frau) wirklich so stehen, sitzen oder sich bewegen kann.

Autor Jim Hines hat den Versuch gewagt und zum einen die Position auf dem Buchcover seiner Heldin nachgestellt und dann noch ein paar andere Covers – komplett mit entsprechender Bekleidung und Bewaffnung. Ich hätte mich vor lauter Lachen fast verschluckt und seine Bemerkungen zu den Posen machen alles noch besser. Wer im Büro surft, sollte die Links vielleicht nicht klicken.

November

Quelle: Rion Sabean

Auch die Links in den Kommentaren sind teilweise herrlich, besonders die, die zu anderen extremen Beispielen führen.

Z.B. Männer die in den stereotypischen Pin-Up-Positionen fotografiert wurden. Absurd oder sexy? Humor kann ja auch sexy sein, oder? ;-)Aber auch interessant zu sehen, wie anders die Posen gleich wirken, wenn es ein Mann und keine Frau ist.

Das November Men-Up hat doch was, oder?

Alle 12 Bilder sind im Flickr-Account des Fotografen Rion Sabean zu finden. Der entsprechende Kalender für 2012 ist leider schon ausverkauft.

Auf jeden Fall sollte man nicht essen oder trinken, während man sich die Bilder anschaut und es vielleicht auch nicht im Büro ansehen, es sei denn man will den Kollegen erklären, warum man vor lauter Lachen gerade vom Stuhl gefallen ist.

Ein netter/interessanter tumblr über weibliche Charaktere in unmöglichen oder lächerlichen Posen oder seltsamer Anatomie, weil Künstler sie unbedingt als sexy darstellen wollen/müssen.

Etwas ernster oder vielleicht auch entnervter ist der Link zum Eintrag eines Kampfsportlers und Schlangenmenschen über die total unrealistischen Positionen, in denn gerade in Comics die weiblichen Superhelden gezeichnet werden.

Es geht auch anders, wie der womenfighter-tumblr zeigt, wo es um realsitische Darstellungen von weiblichen Kämpfern in Rüstung geht. Sind ein paar wirklich schöne Bilder und Zeichnungen dabei. Und auch interessante Beispiele z.B. aus der BBC-Serie Merlin. Oder Prinzessin Fantaghirò. Erinnert sich noch jemand an Fantaghiro? Oder verrate ich gerade, wie ich alt ich bin? 😉

Wie wichtig findet ihr die realistische Darstellung von Frauen auf Buchcovern oder in Comics? Egal ob es jetzt um das Aussehen an sich geht, Kleidung oder die Körperhaltung?

Einfach nur genial. Und für mich sogar besser als das Original. Das Video ist recht beeindruckend und in der Infobox bei Youtube (unter dem Video) steht auch ein bisschen was zur Entstehungsgeschichte und zu dem Sänger Alex Boye, was lesenswert ist.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=Cgovv8jWETM&w=560&h=315]

Eigentlich wollte ich erst morgen einen Linksalat posten, aber aus gegebenem Anlass bietet sich heute doch auch an.

J.R.R. Tolkien, einer der Großmeister der Fantasy, hätte heute seinen 120. Geburtstag, vor 75 Jahren (21.09.1937) wurde The Hobbit or There and Back Again veröffentlich und vor 55 Jahren (1957) die deutsche Übersetzung Der kleine Hobbit, weshalb dieser Linksalat auch etwas Tolkienlastig sein wird, bzw. sich nur um Tolkien und seine Werke drehen wird.

A Low Impact Woodland Home oder auch wie man eine Hobbithöhle baut. Ein interessantes Projekt und Wales biete sich sicherlich an, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass z.B. im Schwarzwald oder auch hier am Kaiserstuhl die eine oder andere Ecke sich für so eine Höhle anbieten würde. Umgeben von Weinbergen, hätte das dann nochmal einen besonderen Charme.

JRR Tolkien’s unseen Hobbit art to be published: Bisher unbekannt Zeichnungen und Bilder  zu Tolkiens  Hobbit wurden letztes Jahr in der Bodleian Library in Oxford entdeckt und sind jetzt passend zum 75. Geburtstag mit anderen Zeichnungen und Bildern in The Art of the Hobbit erhältlich. Hier noch ein anderer Blogeintrag mit den Zeichnungen. Ich muss gestehen, obwohl ich nur ein sehr gemäßigter Tolkienfan bin, zuckt bei mir doch der Bestellfinger. Die Zeichnungen sehen schon toll aus und ich bin ein großer Freund von Tuschezeichnungen.

Die Herausgeber von The Art of the Hobbit Wayne G. Hammond und Christina Scull über The Art of The Hobbit. Das Blog dürfte grundsätzlich für Tolkienliebhaber interessant sein.

Tolkien And Made Up Languages From Fiction. Sprachwissenschaft war während meines Studiums eigentlich der Punkt, der mich am wenigsten interessierte (nur Sprachgeschichte empfand ich noch schlimmer). In den letzten Jahren hat sich das doch sehr geändert, wahrscheinlich eine Nebenwirkung meiner jetzigen Tätigkeit. Den Aspekt, dass Tolkien zuerst die Sprachen von Mittelerde entwickelte und dann die Geschichten fand ich schon immer sehr spannend.

Tolkien war aber nicht der einzige Autor, der eine eigene Sprache für seine Bücher entwickele und der Artikel nennt einige weitere Beispiele, wie. z. B. George Orwell, Frank Herbert oder Neal Stephenson. Wahrscheinlich fallen jeden noch genügend andere Beispiele ein, wo Autoren und Autorinnen für ihre Fantasy- oder SF-Welt eine Sprache entwickelt hatte, wobei Tolkien einer der wenigen war, der mehr als eine Sprache entwickelte und auch weitaus mehr als nur ein paar Sätze oder Worte, was für mich einen der Reize von Mittelerde ausmacht.

Natürllich gibt es auch Infos zu Tolkien auf Deutsch. Auf der Seite der Deutschen Tolkiengesellschaft sind z.B. die Termine für die nächsten Stammtische zu finden, falls jemand sich mal im direkten Kontakt mit Gleichgesinnten austauschen will. Oder auch der Termin und die ersten Programmpunkte für das nächste Tolkien-Thing am 12.-15. Juli 2012 auf Burg Hessenstein. Ich war zwar noch nie selbst auf einem Thing, aber Freunde sind begeistert davon.

Vom 27.-29. April 2012 findet mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena als Gastgeber in Jena das 9. Tolkien-Seminar unter dem Themenschwerpunkt „Tolkiens Einfluss auf die Fantasy“ statt. Es klingt definitiv interessant und wäre vielleicht einen Trip nach Jena wert.

Einer der Gründe sich auf Dezember 2012 zu freuen:

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=eI3f4b-b8ig&w=560&h=315]

Sieht sehr gut aus und ich bin jetzt schon auf den Soundtrack gespannt.

Ich bin zwar ein kleines bisschen spät dran, wünsche aber allen trotzdem noch ein schönes neues Jahr und viel Erfolg mit allen Pläne und Vorsätzen.

Neues Jahr, neue Vorsätze – oder auch nicht.

Ich habe zwar ein paar Vorsätze und Pläne für 2012, aber das sind meistens Sachen, die ich mir schon länger vorgenommen habe, bzw. die auch schon länger in Planung sind. Ein Vorsatz ist auch im Blog aktiver zu werden und mindestens einmal wöchentlich zu posten. Eigentlich wollte ich schon Ende November damit anfangen, aber dann kam die Arbeit dazwischen und dann die Gesundheit und in der Woche vor Weihnachten lag ich dann total flach. Die nicht geschriebenen oder nur halbgeschriebenen Blogeinträge gibt es dann vielleicht nächsten Dezember. Die Liste und die Dateien habe ich ja noch. 😉

Von den diversen Blogeinträgen zum Neuen Jahr gefällt mir Neil Gaimans dieses Jahr besonders gut.

 I hope that in this year to come, you make mistakes.

Fehler machen bedeutete, dass man neue Dinge macht oder ausprobiert, etwas Neues lernt, sich selbst herausfordert und auch mal über den eigenen Schatten springt und dem inneren Schweinehund auch mal einen Tritt verpasst. Fehler machen bedeutete auch, dass man ETWAS macht und nicht im Alltagstrott festhängt und erstarrt.

Und die wichtigste Aussage ist wohl der vorletzte Satz in seinem Blogeintrag: Whatever it is you’re scared of doing, Do it.

Mit seinem Worten hat Neil Gaiman etwas ausgedrückt, dass mir immer wieder mal durch die Kopf geistert und gerade dieser vorletzte Satz ist wohl etwas, dass ich mir ausdrucken und aufhängen sollte.

Ich schließe mich also Neil Gaiman an und wünsche mir und euch allen den Mut Fehler zu machen: tolle, ungewöhnliche, wilde, einfache, verrückte kleine, große, neue Fehler.

Mich hat leider eine hartnäckige Erkältung die letzten Tage flachgelegt, aber so langsam geht es wieder besser. Alle weihnachtlichen Blogeinträge fielen leider der Erkältung zum Opfer und ich glaube, jetzt brauche ich erstmal Erholung vom deutschen Fernsehen. Einen Vorteil hatte es ja, es machte nichts, wenn man zwischendrin einschlief, man hat definitiv nichts verpasst.

Ich wünsche euch allen auf jeden Fall erholsames Feiertage, starke Nerven für diejenigen, die sie brauchen werden, und viel Spaß und Freude.

Ich habe fest vor mal wieder mehr als nur Videos zu posten, aber das musste ich doch erstmal mit allen teilen.

Das Video ist recht beeindruckend und die Musik einfach toll.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=BgAlQuqzl8o&w=560&h=315]

The Piano Guys now control your lives.