Der Countdown für NaNoWriMo (National Novel Writing Month, wobei er inzwischen ja eher ein Internation Novel Writing Month ist) läuft und neben der Vorbereitung des Textes müssen auch anderweitige Vorräte angelegt werden. So bin ich mal kurz über die deutsch-französische Grenze gehüpft und habe mich in Frankreich mit ein bisschen Twinings Tee und schwarzer Mandelschokolade eingedeckt. Das sollte, zusammen mit den schon vorhandenen Vorräten, eigentlich für einen Monat reichen, oder?

Ansonsten muss ich halt mal wieder nach Frankreich und dann auch endlich mal an die Kamera denken, da ich an der Poste Électrique und am Grenzübergang schon lange mal Fotos machen wollte. Immerhin soll irgendwann mal eine (fiktive!) Leiche im Rhein treiben.

Vorräte

Mein Kindle kommt so langsam in die Jahre und ich überlege mir dieses Jahr einen neuen eReader zuzulegen. Bis jetzt habe ich mit dem Kindle Paperweight geliebäugelt, aber es gibt ja auch noch andere Optionen, so z.B. den im Moment stark beworbenen eReader Tolino.

Neben den rein technischen Details und dem Thema Bedienung, ist für mich auch die Frage wichtig, ob ich mein Lesematerial überhaupt bei den angeschlossenen Shops bekomme.

eBooks kaufe ich mal bei Amazon, oft aber auch direkt beim Verlag, denn gerade bei kleinen, reinen eBook-Verlagen bekommen die Autoren dann oft 10% mehr ausgezahlt, als wenn ein Buch über einen der großen Distributoren verkauft wird. Hin und wieder auch mal bei kleineren Distributoren wie z.B. AllRomance eBooks.

Meistens ist das kein Problem, da die kleinen US-eBook-Verlage ihre Bücher entweder in allen möglichen Formaten inklusve .mobi anbieten oder ohne DRM, so dass sie problemlos mit Calibre umgewandelt werden können und dann auch auf dem Kindle lesbar sind.

Stefan Holzhauer hat bei den Phantanews diverse Onlineshops für Bücher als mögliche Alternative zu Amazon ausgetestet. Ähnlich wie ich schaut auch er nach dem Angebot von englischen Büchern aus dem Bereich Phantastik.

Davon habe ich mich inspirieren lassen und mal geschaut, wie es bei den Anbietern, die hinter dem Tolingo-Reader stehen, ausschaut. Der Fokus ist hier natürlich englische eBooks, primär aus dem Bereich SF/F, aber auch einige Liebesromane, die von kleineren US-Verlagen angeboten werden.

Ich bin einfach mal einige eBooks durchgegangen, die auf meiner aktuellen Kaufliste stehen, bzw. welche, die ich bereits gekauft habe. Alle sind auf englisch und alle sind bei Amazon.de erhältlich.

Amazon: Kami Carcia & Margaret Stohl: Beautiful Creatures (der Film läuft derzeit in Deutschland im Kino)
Weltbild: englisches eBook nein
Thalia: englisches eBook nein
Hugendubel: englisches eBook nein
Bertelsmann Club: englisches eBook nein

Amazon: Rob Thurman: Chimera
Weltbild: englisches eBook nein
Thalia: englisches eBook nein
Hugendubel: englisches eBook nein
Bertelsmann Club: englisches eBook nein

Amazon: Will Hill: Department 19 
Weltbild: englisches eBook nein
Thalia: englisches eBook nein
Hugendubel: englisches eBook nein
Bertelsmann Club: englisches eBook nein

 Amazon: Jeff Vandermeer: Booklife. Strategies and Survival Tips for the 21st Century Writer
Weltbilt: englische eBook nein
Thalia: wow, sie haben doch tatsächlich das eBook im Angebot. Preis: 9,99 (Amazon-Preis 5,76 €)
Hugenduble: englische eBook nein
Bertelsmann Club: englisches eBook nein

Nehmen wir mal einen wirklichen Weltbestseller, der seit Jahren auf dem Markt ist. Der sollte doch auch als englisches eBook im Angebot sein, oder?

Amazon: J.D. Robb: Naked in Death
Weltbild: englisches eBook nein
Thalia: englisches eBbook nein
Hugendubel: englisches eBbook nein
Bertelsmann Club: englisches eBook nein

Ich hab noch ein paar anderen Sachen, die ich meistens direkt beim Verlag kaufe (wobei sie auch bei Amazon.de erhältlich sind), ausgetestet und hatte ähnliche Ergebnisse. Englische eBooks waren durch die Bank nicht erhältlich. Hinzufügen sollte ich vielleicht auch noch, dass auch die englischen Taschenbücher nur teilweise angeboten wurden oder sofort  lieferbar waren.

Fazit:

Der Tolino eReader ist für mich komplett uninteressant, da ich mein Lesematerial nicht bei den jeweiligen Anbieter bekommen kann, bzw. in dem einen Fall, wo das englische eBook überraschenderweise erhältlich war, es fast doppelt so teuer war wie bei Amazon.

Ich finde das Ergebnis ziemlich beschämend. Um Amazon wirklich Konkurrenz zu machen, muss man den Kunden mehr anbieten, als nur einen neuen eReader, der zwar billiger ist, aber auch weniger Funktionen anbietet, als z.B. der Kindle Paperweight.

Man könnte jetzt argumentieren, dass ich mit meinem Leseverhalten ein Exot bin und da ist sicherlich etwas dran, auch wenn ein Großteil meines Freundeskreises viel auf englisch liest (aus unterschiedlichen Gründen) und für uns das nicht so exotisch ist.

Da ich wegen der englischen Bücher und eBooks also eh schon ein Konto bei Amazon habe und mich auf der Plattform bewege, nutze ich sie natürlich auch um andere Sachen. Indem Amazon in der Lage ist, auch etwas ausgefallenere Interessen und Kundenwünsche zu bedienen, binden sie natürlich auch Kunden auf ihrer Plattform. Kundenbindung oder der Versuch einer Kundenbindung scheint ein Punkt zu sein, den ich bei gerade deutschen Online-Buchshops immer wieder vermisse.

In den Zusammenhang ist sicherlich auch der Artikel auf Phantanews zu den unerklärlichen Preisen für englische eBooks in deutschen Shops (falls sie überhaupt erhältlich sind) interessant. Besonders lesenwert und aussagekräftig sind die Antworten der jeweiligen Plattformen zum Thema englische eBooks. Wenn sie uns als Kunden nicht haben wollen…

Nachher geht es zum Umzug in Riegel, so dass es heute Abend oder Morgen aktuelle Bilder gibt. Das Wetter spielt heute ja mit.

Deshalb hier und jetzt nur ein paar Bilder aus den Vorjahren.

devil_02

mask

Laubmaske_02

Zuengler_01

Lumpenopa_01

Teufel_01

Seit Donnerstag „tobt“ die Straßenfasnet, nur macht im Moment wahrscheinlich das Wetter den Narren etwas einen Strich durch die Rechnung. Ich hoffe, dass es bis Sonntag und definitiv am Montag besser ist, denn sonst schickt der Himmel seine Version von Konfetti in der Form von Schnee. Oder, wenn es so ist wie heute, dann ist es mal Schneeregen und mal normaler Regen, aber auf jeden Fall nass und grau.

Drückt die Daumen, dass es besser wird! Ich will Fotos machen und das ist gutes Wetter und Sonnenschein doch ein Vorteil. Im Moment gibt es jetzt erstmal Fotos der letzten Jahre, bzw. hauptsächlich aus 2012.

Hexenmaske

whitehaired-witch

greenwitch

Hexe-rotesKopftuch

Inzwischen habe ich es doch tatsächlich geschafft, den Hobbit zu sehen und versuche immer noch zu entscheiden, was ich von dem Film halte und ob ich eine kurze Besprechung schreiben soll. Kurz gesagt. Begeisterungsstürme hat er bei mir nicht ausgelöst.

Einerseits war es schön mal wieder in Mittelerde abzusteigen und es gab ein paar nette Szenen und Momente, aber in dem Film ist es mir extrem aufgefallen, dass keine Frauen vorkommen (die an den Haaren herbeigezogenen Szene mit Galadriel, die nur der Exposition diente, zählt einfach nicht). Ganz zu schweigen vom Bechtel-Test. Klar, ist so auch in dem Buch, aber irgendwie hatte ich nicht erwartet, dass es mir so extrem auffällt. Vielleicht war es auch deswegen etwas enttäuschend, da Peter Jackson im Herrn der Ringe zumindestens versucht hat, die wenigen Frauen, die existieren, ein bisschen hervorzubringen. Im Hobbit fehlten sie halt komplett.

Trotzdem gibt es heute mal ein paar Hobbit/Herr der Ringe-Links.

Trailer für eine moderne Version des Hobbits. Einfach nur gut gemacht und die Idee dahinter finde ich gar nicht mal schlecht, gerade die Kombination von Heldenreise mit Urban Fantasy hat irgendwo was.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=LQg-AwUc_9E&w=560&h=315]

Ich kriege ja schon Probleme, wenn ich aus Lego ein Haus bauen soll, weshalb ich solche Projekte um so beeindruckender finde:

March of the Ents done in Lego

Helm’s Deep

Beide Links führen zu einem flickr-photostream und wirklich einfach mal durchklicken und die Fähigkeiten der Erbauer bewundern.

Die teilweise schlechten Übersetzungen von Filmen und Serien (z.B. Downton Abbey wo aus der Dowager Countess die Countess von Dowager wurde, oder auch Avengers und alle CSI-Ableger) sind ja schon einigen aufgefallen und hier schreibt Julian Eilmann, Vorstandsmitglied der DTG einen offenen Brief an Warner Bros wegen eines grammatikalischen Fehlers im Titel des 2. Teils von „‚Der Hobbit“.

Bilbo hatte im Film ja so seine Probleme mit dem Vertrag, den ihm die Zwerge angeboten haben. Vielleicht hätte er vorher einen Anwalt konsultieren sollen. Hier analysiert ein Anwalt den Vertrag zwischen Bilbo und den Zwergen.

Hier kann man auch eine deutsche Übersetzung des Vertrag finden.

Und wer den Vertrag selbst gerne hätte, kann die deutsche Version entweder hier bei Amazon käuflich erwerben oder hier im Elbenwald-Shop.

Von Regisseur Neil Jordan, der auch schon für Interview with a Vampire, Zeit der Wölfe und The Crying Game verantwortlich war. Der Trailer sieht auf jeden Fall interessant aus und definitiv besser, als was sonst so in letzter Zeit an Vampirfilmen im Kino angeboten wurde. Bin auf die ersten Reaktionen gespannt, sobald der im Kino läuft.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=MEAGYNhAlSQ&w=560&h=315]

In den letzten Monaten war es hier doch ziemlich ruhig, was sich jetzt aber ändern soll. Es wird wirklich Zeit diesem Blog mal wieder ein bisschen mehr Leben einzuhauchen.

Geplant sind bis jetzt regelmäßige Einträge jede Woche mindestens einer) zu den unterschiedlichsten Themen, wobei der Hauptschwerpunkt natürlich weiterhin alles sein wird, was irgendwie mit Fantasy, SF und auch Comics zu tun hat. Und ebooks.

Diverse Einträge sind auch schon in Arbeit. Liebe Leser, ihr dürft gespannt sein.