Der Jahreswechsel wird traditionell ja oft genutzt, um das alte Jahr im Rückblick zu betrachten und das Neue ins Auge zu fassen. Und warum mit alten Traditionen brechen?

2013 war für mich erstmal ein Jahr, das nicht gut anfing, besonders gesundheitlich. Der lange, graue Winter machte mir stark zu schaffen und im Februar wurden dann auch die Schmerzen in der rechten Hüfte immer schlimmer, sodass ich kaum noch laufen konnte. Die Diagnose (ISG-Syndrom, Hüftdysplasie und Arthrose, mit der langfristigen Aussicht auf mindestens ein künstliches Hüftgelenk) war dann ein ziemlicher Schock, der aber auch einiges Gutes mit sich brachte.

So bin ich das Thema Diät ernsthafter angegangen und merke nach 10 Monaten Diät eine deutliche, gesundheitliche Verbesserung, die auch Veränderungen in anderen Bereichen mit sich brachte.

Viel Zeit ging für Arztbesuche und auch die Physiotherapie drauf. Das mit Arbeit unter einem Hut zu bringen war nicht immer leicht, aber der nachlassende Schmerz macht es wett. Und die Begeisterung, als ich schmerzfrei mal wieder die Treppen in den dritten Stock rauflaufen konnte und das sogar mehrmals am Tag. Da wird einem erstmal bewusst, wie sehr einen so etwas einschränkt. Das merkte ich auch, als ich versuchte einen schweren Koffer durch die Londoner U-Bahn zu wuchten. Nein, auch wenn es Aufzüge gibt, ist die U-Bahn nicht behindertengerecht.

Mit der Diagnose kam auch ein Umdenken hinzu. Zum einen zwangsweise eine Entschleunigung, weil ich gerade am Anfang des Jahres einfach nicht schnell gehen konnte und somit langsam machen musste und selbst jetzt kommen die Schmerzen zurück, wenn ich es übertreibe. Auch das Thema Gelenkentlastung trat auf den Plan, sodass ich teilweise für viele Sachen auf den Rucksack umgestiegen bin. Statt vollgepackter und modischer Handtasche gab es einen Rucksack. Und stat Einkaufskorb und Tragetaschen einen großen Wanderrucksack. Der Effekt war deutlich zu spüren.

Arbeitstechnisch und auch schreibtechnisch war das Jahr durchwachsen, mit ein paar guten Phasen und andere, wo es sich schleppte, teilweise auch aus den gesundheitlichen Gründen, aber generell bewegte sich auch hier alles aufwärts und ins Positive.

Einige Punkte kristallisierten sich heraus. So kämpfe ich immer noch damit, Sachen zu beenden. Da sollte ich mir immer wieder Heinleins Regeln über das Schreiben in Gedächtnis rufen. Regel Nr. 2: Beende, was Du anfängst.

November und NaNoWriMo war da auch ein sehr einschneidender Monat. Die eigentliche Herausforderung habe ich nicht geschafft, da mir u. a. ein großer und sprachlicher komplexer Übersetzungsauftrag dazwischenfunkte und viel kreative Kraft raubte. Da waren am Ende des Tages einfach keine Worte mehr für den Roman übrig.

NaNoWriMo zeigte mir auch, dass Schreibdisziplin etwas ist, an dem ich noch mehr arbeiten muss und das tägliche Ziele sehr hilfreich sind und ich mehr am Thema Disziplin arbeiten muss. Sehr gut war auch der Kontakt zu anderen Autoren und die gegenseitige Motivation und Hilfe. Wir haben zusammen ziemlich viel gelacht.

Die Aussichten für 2014, denn es geht ja voran und nicht zurück.

Ganz oben steht natürlich das Thema Gesundheit, und da so weitermachen wie bisher, im Rahmen der gegebene Möglichkeiten natürlich. Einen Marathon werde ich nicht mehr laufen. Gewicht noch weiter runter und mehr Bewegung und Sport. Sobald das Wetter es zulässt wieder regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs sein. Und mit dem Bogenschießen anfangen.

Grundsätzlich will ich kreativ mehr tätig sein. Schreiben steht da natürlich ganz oben auf der Liste, aber auch andere Sachen. So will ich endlich meine Strickmuster aufschreiben und hochladen. Vielleicht hier oder auf einem Kreativblog und definitiv auf Ravelry.

Wieder mehr mit der Kamera unterwegs sein. Augenblick einfangen. Aber auch ohne Kamera um diese Augenblicke mit den Sinnen einzufangen und in Worte zu packen.

Einige interessante Projekte sind in Planung. Manche auch mit anderen Autoren. Das könnte spannend werden. Der NaNoWriMo-Roman soll fertig werden, dazu dann auch zwei Kurzgeschichtensammlungen und ich will endlich verstärkt die Recherche für den historischen Urban Fantasy-Roman angehen, egal wie trocken die Fachliteratur ist. Das Thema einer Urban Fantasy Serie, die im Süden von Deutschland spielt, würde mich auch reizen, aber da muss erstmal noch mehr Planung rein.

Mehr Bloggen. Diesen Blog ausbauen, bzw. auch umziehen, da er mein deutscher Autorenblog ist/sein wird, aber es wird natürlich nicht nur ums Schreiben gehen.

Die existierenden Kontakte zu anderen Autoren und Bloggern ausbauen. Neue Kontakte knüpfen. Aber auch mehr vom Computer weggehen und Menschen treffen. Kommunikativer sein.

Langfristig schauen, ob ein Hund als Haustier eine Option ist, also Kontakt zum Tierheim um dort als Gassigeher aktiv werden. Hunde kennenlernen. Die Kostenseite durchkalkulieren.

Das Jahr genießen.

In diesem Sinne:

Guten Rutsch und uns allen ein tolles und erfolgreiches 2014!

Gefunden via Gloria und ein guter Weg um das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen. Media Monday #131

1. Der beste Film in 2013 war für mich Riddick. Ich war leider bei weitem nicht so viel im Kino dieses Jahr, so dass die Auswahl etwas begrenzt ist und von denen fand ich Riddick noch am Besten, aber ich bin Riddick-Fan.

2. Mein liebstes Buch in 2013 war für mich Richard J. Evans – The Coming of the Third Reich. Kein einfaches Buch, besonders nicht im englischen Original, aber gut geschrieben, recht spannend, wenn man bedenkt, was für ein trockenes Thema das ist, sehr ausführlich und es vermittelt einen extrem unfassenden Einblick in die Entstehung des 3. Reiches, angefangen bei der Gründung des Kaisereiches. Auf der Unterhaltungsseite und etwas leichtere Kost war mein liebstes Buch Discount Armageddon von Seanan McGuire. Lustig und spannend. Kaum durch, brauchte ich den zweiten Band. Dank Internet und eBooks war das selbst auf der Ostsee kein Problem und ich konnte gleich weiterlesen.

3. Größte Serienneuentdeckung in 2013 war zweifelsohne Hannibal. Wow, einfach nur wow.

4. Die größte Enttäuschung hingegen war für mich ganz klar Star Trek Into Darkness, dicht gefolgt von Agents of SHIELD. Ich fang besser nicht an, sonst wird das wieder ein Endlosrant, aber was kann man auch erwarten, wenn der Regisseur offen zugibt Star Trek nicht zu verstehen. Es wird halt 08/15-Popcorn-Action Kino draus und nicht Star Trek. Teil 1 hatte noch Potential, Teil 2 war ein Schlag ins Gesicht der Fans. Und was Agents of SHIELD betrifft, noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben. Whedon braucht manchmal etwas mehr Zeit und ich muss mir noch die letzten Folgen anschauen. Angeblich sollen die besser werden.

5. Im nächsten Jahr freue ich mich ganz besonders auf LonCon. Ups, was mich daran erinnert, dass ich noch meine Karte kaufen muss. Und schauen wer noch so fährt, damit man vielleicht ein Treffen organisieren kann. Was Filme betrifft, dann ist da der Captain America 2 und X-Men – Zukunft ist Vergangenheit.

6. Spannend wird 2014 vor allem, weil ich einige interessante Projekte in der Mache oder Planung habe und im Moment auch die Energie um sie umzusetzen.

7. Und ganz im Vertrauen, meine Vorsätze fürs kommende Jahr sind mannigfaltig und geheim. Naja nicht ganz. Ein Plan ist, so weiterzumachen wie in den letzten Monaten: Gewicht runter, Stimmung und Energie rauf. Mehr Bewegung. Kontakte weiter ausbauen. Mehr bloggen. Mehr schreiben. Mein aktuelles Romanprojekt in der ersten Hälfte 2014 fertigstellen. Endlich den historischen UF Roman in Angriff nehmen.

Als sie ihn heilig sprachen und ihm einen ganz speziellen Festtag zuwiesen, hatte Nikolaus, ehemals Bischof von Myra,  damit nicht wirklich ein Problem. Es war nett und ihm gefiel die Idee, dass die Menschen an seine Lehren dachten und sich jährlich dran erinnert würden. Menschen hatten leider immer diese Tendenz Dinge zu vergessen, wenn man sie nicht regelmäßig daran erinnerte.

Und ein Teil von ihm fühlte sich einfach geschmeichelt. Ein spezieller Feiertag nur für ihn!

Als sie ihn zum Schutzheiligen der Kinder machten, freute er sich sehr. Er hatte schon immer eine Schwäche für Kinder gehabt und einmal im Jahr Nüsse, Dörrobst und andere Kleinigkeiten zu verteilen. Das war wahrlich nicht schwer und bereitete ihm auch große Befriedigung, besonders wenn er in strahlende Kinderaugen schaute und die Freude darin sah.

Anfangs platzierte er seine kleinen Gaben auf die Türschwelle, wo sie schnell und einfach zu finden waren, bis eines Tages dann ein besonders gescheites Kind auf die Idee kam, seine kleinen Schuhe neben die Tür zu stellen. Oder vielleicht hatte es sie auch nur draußen vergessen. Wie auch immer, die Nüsse und das Obst in die Schuhe zu stecken, fand er eine nette Idee. Irgendwann veränderten sich auch die Gaben, die er verteilte. Statt Dörrobst gab es frische Orangen und Mandarinen und später kamen dann noch Sachen wie Schokolade, Lebkuchen und Zuckerstangen hinzu. Eines Tages sogar kleinere Geschenke: Ein paar Stifte oder ein Radiergummi, Schuhe für die Puppe oder ein Holzpferd. Alles Dinge, die klein genug waren, um in einen Stiefel passten.

Im Großen und Ganzen alles wirklich kein Problem.

Dank eines speziellen Zeitfaltsystems, das die Erzengel schon vor Jahrtausenden erfunden hatten, war es für ihn kein Problem, innerhalb einer Nacht alle Kinder zu besuchen. Anfangs war er nur in bestimmten Bereichen von Asien und Europa unterwegs, nach und nach wurden die Bereiche immer größer und mehr, aber selbst das war kein wirkliches Problem. Gottes Logistik war einfach ausgezeichnet und auch das Hilfspersonal, z.B. der Knecht Ruprecht, waren exzellent. Eigentlich der ideale Zeitvertreib für einen toten, äh … pensionierten, heiligen Bischof, der sich sonst nicht sonderlich viel zu tun hatte. Auch wenn sie ihn zwischendrin unter anderem zum Schutzheiligen der Seefahrer gemacht hatten. Seefahrer waren einfach zu gut darin auf sich selbst und ihre Kumpel zu achten, die benötigten seine Hilfe in den seltensten Fällen.

Dinge haben leider die Angewohnheit sich zu entwickeln und zu ändern und irgendwann kamen sie dann an und bestanden darauf, dass er mit einem Schlitten vorfuhr. Keine Forderung, die ihn sonderlich störte. Er mochte Tiere und die Rentiere waren allesamt umgänglich. Obwohl er trotzdem lieber Pferde gehabt hätte, aber da es aus unerklärlichen Gründen unbedingt Rentiere sein mussten, gab er nach. Das verspielte Verhalten seiner Rentiere und ganz besonders deren Vorliebe für Schokolade brachten ihn immer wieder zum lachen und sie wuchsen ihm schnell ans Herz.

Die Kinder waren auch ganz begeistert von den Rentieren – die wenigen Kinder, die es schafften, ihn hin und wieder zu sehen, wenn er seine Gaben verteilte.

Irgendwann hatte er damit angefangen, sich in die Häuser und Wohnungen zu schleichen und so seine Gaben zu hinterlassen, statt im vollen Ornat mit Knecht Ruprecht an seiner Seite vorzufahren und die Kinder vor sich zu versammeln. Auch ein alter Mann braucht hin und wieder etwas Abwechselung und die eine oder andere Herausforderung. Und die Heimlichtuerei gaben der ganzen Sachen noch etwas Mythisches. Und wie so vieles entwickelte sich auch das zu einer Tradition.

Die Kinder mochten das Versteckspiel und in einigen Gegenden der Welt begannen sie damit, nicht mehr ihre Stiefel vor die Tür zu stellen, sondern hingen ihre Socken an den Kaminsims und erwarteten, dass er statt Stiefel Socken füllte. Immerhin waren die Socken frisch gewaschen, und wenn er nach den Dekorationen ging, dann hatte manche Socken speziell nur für ihn und seine Gaben entworfen. Das handwerkliche Geschick und die Kreativität beeindruckte ihn immer wieder.

Ein Problem hatte er damit, dass sie außerdem von ihm erwarteten, dass er durch den Kamin krabbelte um seine Gaben zu verteilen. Nikolaus fragte sich manchmal, ob er nicht vielleicht doch etwas zu gutmütig war, indem er all das mitmachte. Man stelle sich das nur vor, da musste er in vollem Ornat und mit einem dicken Sack durch einen verrußten, engen Kamin rutschen. Die Flecken waren nur schwer aus seinen weißen Roben rauszubekommen und der Ruß setze sich regelmäßig in seinem Bart fest. Nur gut, dass er den Rest des Jahres über kaum etwas zu tun hatte und so in Ruhe seinen lädierten Bart pflegen konnte, bis er wieder die volle Pracht erreicht hatte.

Irgendwann kamen sie dann mit dem roten Anzug und dieser komischen Zipfelmütze an. Er kam sich zwar reichlich lächerlich vor, aber was tut man nicht alles für die lieben Kleinen?  Aber so insgeheim musste er sich doch eingestehen, dass er so langsam den Punkt erreicht hatte, wo er über den Sinn seiner Tätigkeit nachdachte. Statt Schokolade und Orangen mussten es jetzt immer größere Geschenke sein und immer mehr und irgendwie begann er, die Lust zu verlieren und an dem Sinn seiner Aufgabe zu zweifeln. Statt nur einmal im Jahr loszuziehen, sollte er plötzlich das ganze Jahr über diese komischen Elfen betreuen, während die irgendwelche Geschenke zusammenbauten, die zwar fehlerfrei funktionierten und eine Ewigkeit hielten, aber trotzdem nicht mit Barbie, Matchbox, Microsoft, Apple, X-Box und wie sie alle hießen konkurrieren konnten.

Konnten tote Heilige an Burn-Out-Syndrom leiden?

Dann drehten sie völlig durch. Die Elfen konnte er ja noch akzeptieren, auch die Umbenennung in Claus statt Nikolaus war verträglich, aber Mrs. Claus? Seit wann war er den verheiratet? Seit wann durfte er überhaupt heiraten? Nicht dass er dem holden Geschlecht abgeneigt war, nur warum hatte ihm das niemand gesagt, als es ihm noch was nutzte? Jetzt konnte er damit nicht mehr viel anfangen, so nett Mrs. Claus auch war.

So entschied er sich an einem schönen Dezembertag, dass er genug hatte und eine Pause brauchte. Nach über 1500 Jahren hatte er die auch verdient. Er ließ also diesen grauenhaften roten Anzug im Schrank hängen, schnappte sich stattdessen seine Sonnenbrille und seinen Sack, suchte sich eine nette Ecke im Paradies und stellte sein Schild auf.

Streik Kopie

Halloween ist (noch nicht?) wirklich verbreitet in Deutschland, auch wenn in den Geschäften immer mehr Halloweenartikel zu finden sind und auch Halloweenparties statfinden. Gerade in den eher katholischen Gegenden liegt der Schwerpunkt noch immer mehr auf Allerheiligen, was zu den stillen kirchlichen Festen gehört, so dass Feiern und Parties am Abend vor Allerheiligen nur unter Auflagen erlaubt sind. In meinem Supermarkt ist im Moment weitaus mehr Grabdekoration zu finden als Halloweenartikel.

Als jemand, der Geister und Monster, Vampire und Werwölfe mag, finde ich eigentlich die ganzen Halloweendekorationen und die Kostüme für Halloweenparties toll. Die Arbeit, die sich manche Amerikaner mit ihren Kostümen und Make-up machen, ist einfach nur beeindruckend. Ähnlich wie auch die Kostüme vom venezianischen Karneval. Ich könnte eine ganze Liste voll mit tollen Tutorials bei Youtube posten. Da könnte sich so macher Narr und Jeck ein Scheibchen von abschneiden.

Petra van Cronenburg hat hier übrigens einen sehr interessanten Artikel über die alte europäische Traditionen, speziel in Frankreich, in denen Halloween seine Wurzeln hat. Kommerzialisierung hin oder her, alles basiert auf alten Traditionen und die Wurzeln liegen meist in vorchristlichen Zeiten.

Im Geiste von Halloween lasst uns heute zusammen mit den Ärzte eine kleine Party feiern, bevor es um Mitternacht mit NaNoWriMo losgeht und ich fleißig in die Tastaturen hauen werde.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=N3bG-lCb2QY&w=420&h=315]

Inspiriert bei John Scalzi und seiner Liste.

01) Es geschafft, ein Implantat abzubrechen, während ich ein Stück Brot gegessen habe.

02) Den 4. Juli mit US-Soldaten, die in Berlin stationiert waren, gefeiert.

03) Durch ein Loch in der Berliner Mauer gekrabbelt.

04) Im Winter 1989/90 auf der Havel spazieren gegangen und unter der Glienicker Brücke durchgelaufen.

05) Als Teetrinkerin einem Kaffeesüchtigen erklärt, wie man die Kafeemaschine im Büro bedient. (Ich bin immer noch überzeugt, dass er die Küche mit Absicht unter Wasser gesetzt hat, um nicht mehr Kaffee kochen zu müssen.)

06) Drei Monate in Florida gelebt und gearbeitet.

07) Wegen eines Hurrikans evakuieren müssen.

08) Mir den kleinen Zeh während einer Pirouette gebrochen.

09) Mit meinem Chef darüber diskutiert, wielange ich brauche um einen Spülmaschine zu be- und entladen und warum.

10) Während meines einzigem Versuches zu Angeln Teil einer Austermschale gefangen.

MichailDas Belegexemplar habe ich ja schon seit einer Weile hier liegen, weshalb ich jetzt endlich mal darüber bloggen sollte:

Charlotte Engmann (Hrsg.): Ranulf O’Hale präsentiert: Michail – Spiel mir das Lied vom Untod

Wer noch die Tales of Blood and Love, herausgegeben von Charlotte Engmann, kennt, hat die Story vielleicht schon einmal gelesen. Ich habe sie damals als Geschenk für Charlotte geschrieben, da ihr Michail einfach eine tolle Figur ist und mir ihre Geschichten um den jüngeren Bruder des Grafen Draculas immer sehr gefallen haben. Die Geschichte war ein kleines Dankeschön in Form von Fanfiction gedacht.

Als Charlotte mich dann fragte, ob sie die Story auch für die Anthologie nehmen kann, habe ich natürlich sofort ja gesagt. Und jetzt ist die Anthologie fertig und erhältlich.

Neben meiner doch sehr kurzen Story Meisterwerk sind in der Anthologie auch Geschichten von Charlotte Engmann, Thorsten Scheib, Daniel Alles, Bernward Craw, Sigrid Juckels und Christel Scheja zu finden.

Wer Michail noch nicht kennt und Vampire mit Humor mag, der sollte auf jeden Fall mit den vorherigen Bänden anfangen. Ich hoffe ja, dass demnächst noch mehr von und über Michail erscheint.

Weitere Bände um Michail sind:
Charlotte Engann: Ranulf O’Hale: Für eine Handvoll Seele

Charlotte Engmann: Ranulf O’Hale: Die Rechnung wird mit Blut bezahlt

Printausgaben der Bücher sind direkt über die Verlagswebseite von HARY-Production zu beziehen.

Der Oktober neigt sich dem Ende zu und wie jedes Jahr kurz vor November dreht ein Teil der Schreib-Community total durch, denn es ist NaNoWriMo.

Eigentlich beginnt die Verrückheit schon im Oktober, wenn die Leute anfangen sich auf den November vorzubereiten. Da werden notwendige Vorräte an Schokolade, Tee, oder Kaffee angelegt (siehe hier). Die notwendigen Vorbereitungen für den Roman, den man schreiben will, werden in Angriff genommen, wie z.B. die Frage welche Geschichte man eigentlich schreiben will. Diese? Oder doch diese? Oder wie wäre es mit der da? Oder vielleicht die hier? Welche wollte ich nochmal schreiben? Waaaahhhh!!!

Man schaut, dass man sich im November so viel zeit wie möglich freischaufelt, es werden Blogs mit allen möglichen Tipps und Tricks zum Thema gelesen, witzige Grafiken angeschaut und man sucht nach Schreibfreunden und einem Netzwerk zur Unterstützung, guckt ob es ein regionales NaNo-Treffen gibt und natürlich wird auch an der Handlung und an den Charakteren gearbeitet. Nur schreiben darf man am Projekt noch nicht. Und je näher NaNo rückt, desto hibbeliger werden alle – oder vielleicht bin ich das nur.

Was ist eigentlich NaNoWriMo oder kurz NaNo? Es steht for National (inzwischen eigentlich International) Novel Writing Month, also Nationaler Roman-Schreib-Monat. Die Grundidee besteht darin innerhalb der 30 Tage des Novembers einen Roman von 50.000 Worten zu schreiben (in Englischen zählt man Worte nicht Zeichen). Eine Idee dahinter ist es den inneren Lektor/Korrektor abzuschalten und einfach zu schreiben, die Worte fließen lassen und sich erstmal keine Gedanken über eine mögliche Überarbeitung zu machen, zu lange an Formulierungen zu herumzupfeilen oder darüber, ob das Geschriebene auch wirklich zu dem ultimativ Besten gehört, was man fabrizieren kann. Und wenn möglich sollte man täglich schreiben und den Roman auch wirklich zu beenden.

Die NaNo-Webseite hat einen sehr ausführlichen FAQ-Bereich, der alles ziemlich gut erklärt. Leider nur auf Englisch.

Ich habe NaNo in der Vergangenheit schon mal versucht, leider ohne viel Erfolg, da mir meistens die Arbeit dazwischen kam und mir nicht genug Zeit, Energie und mentale Kapazität übrig ließ, um wirklich regelmäßig zu schreiben und einen vernünftigen Output zu erreichen. Dieses Jahr ist meine Arbeitssituation um einiges besser als zu der Zeit, als ich das letzte Mal NaNo versucht habe und ich habe auch eine tolle Gruppe Mitschreiber als Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung gefunden. So ein Netzwerk ist für NaNo sehr wichtig, denn so können wir uns gegenseitig unterstützen, einander helfen, uns gegenseitig antreiben und motivieren und auch miteinander jammern. Man freut sich zusammen und man leidet gemeinsam. Wir haben jetzt schon ziemlich viel Spaß miteinander und ich gehe mal davon aus, dass es so weitergeht. Mir gefällt die Gemeinschaftsidee hinter NaNo sehr, da Schreiben so oft so eine einsame Tätigkeit ist.

Der Countdown läuft: Noch vier Tage! Am 01.11.2013 um 0:00 geht’s los :-).

Für den Fall, dass ihr euch mir anschließen wollt, findet ihr mich hier.

Ansonsten werde ich versuchen über NaNo zu bloggen (je nachdem wie die Zeit es zulässt) und anfeuerndes Jubelgeschrei ist jederzeit willkommen.