Dieses Wochenende war in Endingen der 1. Alemannische Brotmarkt und trotz des eher bescheidenen Wetters habe ich mich heute ins Getümmel gestürzt, u.a. auch um mir den Festumzug anzusehen.

Ich lasse hier einfach mal die Fotos für sich sprechen. Das Wetter und damit die Lichtverhältnisse waren leider nicht optimal, aber ich denke, man kann schon einen kleine Eindruck bekommen.

AlemBrotmarktWenn ich das Schild richtig lesen, dann feiert die Endiger Bäckers Zunft nächstes Jahr ihr 600jährigens Jubiläum. Die Bäcker waren natürlich am Stärksten vertreten. Hinter ihnen kamen dann noch Vertreter aller anderen Zünfte. Als Fantasy-Autorin finde ich sowas immer spannend, da in Fantasy-Romanen die Zünfte meistens nur dann erwähnt werden, wenn es um Diebe oder Meuchelmörder geht und die doch reiche Handwerkskultur, die gerade in Fantasy, die sich am Mittelalter orientiert, existierten müsste, komplett untergeht oder ignoriert wird.

Bäckerzunft

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Mittwoch ist Autorentippstag. Lege ich jetzt einfach mal so fest. Zumindestens hier auf dem Blog. Tipps werden gesammelt und Mittwochs gepostet. Wobei wahrscheinlich nicht jeden Mittwoch. Hängt einfach davon ab, was sie so im Laufe der Woche ansammelt und ergibt.

Falls jemand Tipps hat, die er gerne weitergeben will, dann immer her damit. Entweder unten als Kommentar, per Mail, über das Kontaktformular oder auch über Facebook.

Ein schöner Artikel in der englischen Huffingtonpost darüber, dass es keine „richtige Art“ zu schreiben gibt. (Artikel in Englisch)

Und da wir gerade bei Schreibtipps und der „richtigen Art zu Schreiben“ sind, 2 Artikel/Tipps von Stephen King (beide Artikel in Englisch).

22 Lessons From Stephen King On How To Be A Great Writer Der Artikel bezieht sich auf Tipps, die King in seinem Buch Das Leben und das Schreiben: Memoiren erwähnt. Das Buch an sich steht auch auf meiner Liste empfehlenswerte Autoren/Schreiblektüre, auch wenn ich nicht mit allen Aussage konform gehe. Falls Interesse besteht, schreibe ich gerne eine ausführlichere Besprechung.

How Stephen King Teaches Writing King hat u.a. als Highschool-Lehrer gearbeitet und geht auf seine Erfahrungen als Lehrer ein und wie man z.B. Grammatik unterrichtet oder die Liebe zur Sprache in Schülern weckt.

Über die Selfpublisherbibel gefunden: Matthias Matting’s Ratgeber für Krimiautoren:

Schöner Sterben – Kleine Mordkunde für Krimifans. Forensik und Rechtsmedizin für Jedermann.

Noch schöner Sterben – Mehr Mordkunde für Krimifans

Beide Bücher bei mir im Moment auf der Wunschliste. Ich schreibe zwar keine Krimis, sondern u.a. Urban Fantasy, wo es aber auch hin und wieder um Leichen geht und habe so das Gefühl, dass die Bücher die eine oder andere Frage beantworten werden. Mehr dazu, wenn ich sie gelesen habe.

Alle bis jetzt veröffentlichten Autorentipps findet ihr hier.

Von Sabine  kam ein Blogstöckchen in meine Richtung geflogen. Ich muss ja gestehn, bei Stöckchen denke ich irgendwie immer an Hunde. Oder an die Staffel bei den Bundesjugendspielen (grauenhafte Erinnerung). Irgendwie keine schöne Wortassoziation.

Winterdepression?

Leider ja, da bin ich ziemlich anfällig, nicht nur im Winter. Diesen Winter geht es bis jetzt, wahrscheinlich weil ich meine Ernährung umgestellt habe und viel mehr Obst und Gemüse esse. Es hilft sicherlich auch, dass sich diesen Winter die Sonne bis jetzt etwas öfters gezeigt hat als letzen Winter. Der Winter 2012/2013 hingegen war extrem schlimm.

Urlaub?

Was ist das? So eine neumodische Erfindung?

Traumurlaub wäre mal vier Wochen Neuseeland, aber im Moment würde ich mich auch mit einem langen Wochenende in Venedig zufrieden geben. Dieses Jahr sieht es Urlaubstechnisch eher schlecht aus, da ich vorhabe auf diversen Cons zu fahren, u.a. auch auf die WorldCon in London, und das reißt ein großes Loch in die Kasse.

Ansonsten? Urlaub lieber immer selbst organisiert. Gruppenreisen sind nicht wirklich mein Ding.

Sport?

Noch so eine komische neumodische Erfindung, oder?

Naja, ich habe gerade mit Pilates angefangen, was bis jetzt trotz Muskelkater unheimlich Spaß macht. Und sobald das Wetter wieder etwas wärmer wird, will ich endlich auch wieder mehr Rad fahren.

So grundsätzlich. Sport am liebsten draußen an der frischen Luft und ohne Moden/Fleischbeschau.

Liebe?

Noch auf der Suche, aber ich glaube fest daran.

Drogen?

Vom Arzt verschrieben.

Ansonsten, Bücher und Tee ;-).

Bücher?

Wenn ich jetzt ‚Nein‘ sage, glaubt mir das jemand?

Die Sammlung wächst und wächst.

Rotwein?

Ja bitte, auch wenn ich eigentlich wegen meiner Histaminintoleranz nicht sollte. Aber so hin und wieder gönne ich mir mal ein Glas.

Weihnachten?

Hm. Ich mag das festliche daran, Besinnung, Freunde treffen, Familie und so. Aber diesen ganzen Verkaufshype und den damit verbundene Stress hingegen finde ich furchtbar. Ich schenke gerne, aber Sachen, die mit Bedacht ausgesucht wurden oder sogar selbst hergestellt wurden. Auch wenn das letzte Weihnachten nicht ganz so geklappt hatte, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Fehler?

Habe ich und mache ich. Manchmal habe ich Probleme, sie einzugestehen.

2013?

Hätte besser sein können, hätte schlechter sein können. Fing schlecht an, ging dann aufwärts und hatte zwischendrin so seine Hochs und Tiefs. Neue Freunde gefunden, alte Freunde verloren. Ein paar Niederlagen, das eine oder andere Erfolgserlebnis. Schöne Zeiten und schlechte Zeiten.

Ich reiche das „Stöckchen“ jetzt mal an Michaela von Wortstarke Kritiken und  Soleil von Verlorene Werke weiter. Und an jeden, der sonst noch Lust hat, die Fragen zu beantworten.

Ist zwar schon Dienstag, aber immerhin habe ich mit den Antworten schon gestern angefangen, das zählt doch, oder? Beim Media Monday vom Medienjournal dreht sich diese Woche u.a. um die Oscars, Comics und starke Frauen. Meine Antworten sind in kursiv und fett kursiv.

1. Was haltet ihr von den zahllosen Oscar-Artikeln und Prognosen, die derzeit wieder allerorten aus dem Boden schießen? Nett, unnötig, egal, spannend?

Der Hype lässt mich ziemlich kalt. Ich steh der Sachen auch recht zynisch gegenüber. Es hat ein bisschen was von Hollywood-Nabelbeschau und Popularitätswettbewerb an sich, mit studiointerner Politik. Und mich interessiert es auch nicht unbedingt, wer jetzt welches Kleid von welchem Designer anhat und wer das Make-up gemacht hat.

Vielleicht sähe es anders aus, wenn ich für einen Oscar nominiert wäre, aber dass das jemals eintritt, ist eher unwahrscheinlich. Und fall es jemals eintritt, dürften sich Harald Glööckler und Guido Maria Kretschmer öffentlich darum prügeln, wer mir meine Robe zur Verfügung darf :-D.

2. Aber die Oscars sind ja auch immer noch mal ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ich denke, wir haben alle so einige Filme konsumiert. Welcher Film, den ihr im letzten Jahr geschaut (!) habt, meint ihr, hätte das Zeug zum Kultfilm?

Der Hobbit. Ich denke, der war schon inoffizieller Kult bevor er überhaupt im Kino anlief.

3. Und dann bitte noch eine Empfehlung: Der ideale Anti-Schlechte-Laune-Film ist Keine Ahnung, weil ich keinen wirklichen Anti-Schlechte-Laune-Film habe. Wenn ich schlechte Laune habe, bleibt der Fernseher eher aus.

4. Das Thema Comics hatten wir auch schon länger nicht mehr: Habt ihr euch vorgenommen, in der Richtung im noch jungen Jahr etwas zu lesen? Natürlich wenn ja was, wenn nein, warum nicht?

Valerian & Veronique. Habe ich von Jahrzehnten schon mal gelesen und wollte sie jetzt noch mal in Ruhe lesen. Danach vielleicht mal wieder den Sandman. Wobei ich auch ein paar neuere Sachen auf meiner Wunschliste stehen habe.

5. Eine Frage zum Thema Umzug fällt mir doch schon ein, weil das heute bei uns aktuell war: Was ist die eurer Meinung nach sinnvollste Art, die eigene Film- und Büchersammlung zu sortieren?

Ich bin offen gestanden noch auf der Suche nach einem sinnvollen System. Bis jetzt habe ich grob nach Genre und dann nach Autor sortiert. Funktioniert spätestens dann nicht mehr, wenn ein Autor mehrere Genres schreibt. Also stehen die Fantasy-Bücher von Lois McMaster Bujold halt in der SF-Ecke, das SF-Buch von Doris Lessing im ‚English Lit‘-Regal und die historischen Romane von Barbara Hambly unter Fantasy.

Sachen wie Urban Fantasy sind dann immer ein Problem. Zu den Vampirbücher oder doch lieber Fantasy? Und was mache ich mit den Liebesromanen? Und wohin mit den Anthologien?

Zwischendurch produzieren dann auch die unterschiedlichen Buchformate etwas Chaos, da z.B. die gebundenen Ausgabe oder das Trade Paperback nicht in das Regal passt, wo die ganzen Taschenbücher von Autor XY passt.

Falls jemand eine gute Lösung gefunden hat, lasst es mich wissen.

6. Und dann noch was zum Thema Emanzipation: Ich habe in letzter Zeit immer wieder gelesen, wie schlecht Frauen grundsätzlich in den meisten Filmen wegkommen und das sie kaum sinnvolle Rollen haben, bedeutend weniger Dialoge und wenn doch, dann meistens über die Hauptfigur, die natürlich meistens männlich ist. Nennt doch mal als Gegenbeispiel eine richtig starke, charakterlich ausgearbeitete, überzeugende und eigenständige Frauenfigur in Film oder Fernsehen.

Ripley, Xena & Gabrielle, Bella Block, Elisabeth (gleichnamiger Film mit Cate Blanchet), Miss Marple aus so ziemlich allen Agatha Christie-Verfilmungen, Celie (aus The Color Purple mit Whoopi Goldberg), Maggie Thatcher (Die Eiserne Lady mit Meryl Streep), Clarice Starling, Buffy. Schade eigentlich, dass einige davon auf realen Personen basieren und andere auf Roman-Verfilmungen.

Gerade aus den USA kommen viele Serien mit starken Frauenfiguren, aber dann oft mit einer sehr männerlastigem Crew drumherum, z.B. Emily Thorne in Revenge, Lilly Rush in Cold Case, Brenda Leigh Johnson in The Closer, Kate Beckett in Castle, ich würde sogar Scully aus Akte X mit dazunehmen, solange man die Filme und besonders den letzten ignoriert. Joan Watson aus Elementary, Emily Rose in Haven, Olivia Dunham in Fringe.

Gwen Cooper aus Torchwood und vielleicht auch Donna (Dr. Who), von allein weiblichen Companions war sie meiner Meinung nach am Besten ausgearbeitet. Und da ich greade in Grossbritannien bin. Prime Suspect mit Helen Mirren als Jane Tennison. Herausragend!

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7. Meine zuletzt gesehener Film war irgendeine deutscher Krimi um einen Pathologen und der war nette Hintergrundsunterhaltung, weil ich gerade dabei war, die Ablage zu machen und unkomplizierte Berieselung wollte, die mich nicht zu sehr ablenkt.

Ich denke, ich werde mit den Autorentipps eine neue Kategorie einrichten, da ich immer wieder interessante Sachen finde, die sicherlich auch für andere Autoren interessant sind und so gehen sie nicht in den eher allgemeinen Linksammlungen unter.

Fangen wir gleich mit dem ersten Tipp an. Gerade erst ein paar Tage alt und doch schon sehr aktiv ist das neue Self-Publisher-Forum, das sich speziel an Autoren wendet, die an Self Publishing interessiert sind und Hilfe und Austausch mit anderen Self Publishern suchen, biete aber auch Kategorien, die interessant für Autoren an sich sind.

Hier hat Matthias Matting von der Selfpublisherbibel Thomas Knip, den Administrator des Forums zum neuen Forum interviewt und wo Thomas ein bisschen was zur Entstehung des Forums und zur Idee und Motivation dahinter erzählt.

Besonders interessant gerade für Krimi-Autor/innen dürfte das Kriminologische Lexikon sein.

Gefunden via Mela Eckenfels‘ Autorenblog:

Autorin und Illustratorin Sevnja Liv hat sich sehr viel Arbeit und Mühe gemacht und Exceldatenbank zur Verfolgung der Schreibfortschritte für 2014 in vier verschiedenen Layouts (Pirat, Jäger, Steampunk, Waldfee) erstellt. Ideal für Leute, die ihre Schreibfortschritte verfolgen wollen. Neben den Tabellen gibt es auch noch die Graphiken dazu, so dass man gut sieht, wo man steht. Zwar nur auf Englisch und es werden nur Worte und Stunden gezählt und nicht Zeichen, aber das kann man relativ leicht anpassen.

Sie hat dann auch noch ein Version für Supernaturalfans gemacht, wo man die Wahl zwischen Dean, Sam, Castiel und den Jungs zusammen hat.