Heute hat es mit dem Media Monday etwas gedauert. Zuviel andere Sachen, die erledigt werden wollten.

Die Fragen/Prompts sind in normaler Schrift und meine Antworten in fett und kursiv.

  1. Das neue Jahr fing ja schon mal gut (alternativ: schlecht) an in punkto Medien, schließlich war da die Terrorattacke auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo am letzten Mittwoch.
    Ich schreibe hier eher weniger (sprich eigentlich gar nicht) über aktuelle, politische Dinge, aber der Angriff hat mich wie so viele erschüttert und mitgenommen. Der Glaube an die Menschheit…manchmal verlässt er mich. Auch die Reaktionen auf die Attacke haben mich berührt, sowohl die negativen als auch die positiven.
    Die Nachwirkungen werden wir sicherlich noch lange zu spüren bekommen, besonders da auch viele extrem rechtsorientierte Politiker und Rechtspopulisten die Situation gleich nutzen, um zu hetzen und für sich Kapital daraus zu schlagen.
    Auch in den Medien sah man sehr oft das Problem, dass viele sich damit sehr schwer taten zwischen Fanatikern, die den Deckmantel einer Religion nutzen und den Millionen „normalen“ Menschen, die einfach nur ihn Ruhe leben wollen, zu unterscheiden.
    In diesem Video kritisiert der iranisch-amerikanische Religionswissenschaftler Reza Aslan zu Recht die Vereinfachung und Generalisierung, die viele Medien gerne betreiben, gerade wenn es um das Feindbild „Islam“ geht.
  1. Kirsten Steward hat zwar nur immer ein und denselben Gesichtsausdruck im Repertoire, aber anscheinend braucht sie nicht mehr um in Hollywood erfolgreich zu sein.
  1. Keine zwei Stunden, nachdem dieser Media Monday online gegangen ist, beginnen die Golden Globe Verleihungen. Spannend, uninteressant, schlicht egal? Wie ist deine Meinung zu derartigen bzw. speziell dieser Veranstaltung(en)?
    Lässt mich eher kalt. Auf irgendeinem Blog werde ich wahrscheinlich über die Ergebnisse stolpern und natürlich über die Analyse welches Kleid von welchem Designer welche Schauspielerin getragen hat. Anscheinend ist das weitaus wichtiger als die Filme und die Leistungen besagter Schauspielerinnen.
  1. Ein Buch oder Film, das oder den ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe, George R.R. Martins A Game of Thrones. Das ständige Hin- und Hergehopse zwischen den Charakteren hat mich irgendwann nur noch irritiert. Es war gut geschrieben, aber das war einfach ein Punkt mit dem ich mich nicht anfreunden konnte. Ein anderes Buch ist Dan Browns Da Vinci Code. So was von langweilig. Das flog regelrecht in die Ecke.
  2. ____ ist sicherlich prädestiniert, den Bösewicht zu spielen, schließlich ____ .Hm, ich diese Art von Typecasting nicht. Egal ob es um die Bösewichte oder die Helden geht. Ein/e gute/r Schauspieler/in kann beides verkörpern und ich wünschte, man würde ihnen diese Möglichkeit auch geben.
  1. Wenn Tom Hardy nicht ihren großen Durchbruch feiert, dann weiß ich auch nicht, denn er ist ein wirklich genialer und sehr wandlungsfähiger Schauspieler. Demnächst ist er in Mad Max zu sehen.
  1. Zuletzt gelesen habe ich Vampire Beginners Guide von Kay Noa und das war super, weil es einen schön trockenen Humor hat, teilweise das ganze Genre (Paranormal Romance mehr als Urban Fantasy) etwas auf die Schippe nimmt (Möpse!) und es trotzdem spannend ist und viele interessante Figuren hat. Die Fortsetzung wartete schon darauf gelesen zu werden. Und Ende Januar erscheint Band 3.Und heute einen Blogeintrag von der in Frankreich lebende Autorin Petra von Cronenburg, der mir die Tränen in die Augen trieb und den ich einfach allen, die das hier lesen ans Herz legen will. Sie verarbeitet im Moment die Ereignisse in Frankreich in der Form unzusammenhängender, literarischer Blogeinträge.Der Text von heute befasste sich mit der großen Demonstration gestern in Paris. Irgendwo fehlen mir da einfach die Worte, um ihn zu beschreiben, deshalb einfach: Lesen!

 

Ich hoffe, ihr seid alle heil und sicher ins neue Jahr gekommen!

Ich wollte eigentlich was Introspektives zum Jahreswechsel schreiben, aber wie man im englischen so schön sagt my thoughts are all over the place. Ein gedankliches Kuddelmuddel sozusagen. Was noch kommen wird, ist ein betrag mit Fotos vom verschneiten Kaiserstuhl.

Statt eines gedanklichen Kuddelmuddels gibt es heute einen neuen Versuch den Media Monday vom Medienjournal regelmäßiger mitzumachen.

  1.  Spätestens wenn Avengers: Age of Ultron anläuft, wird es mich wieder ins Kino treiben, denn ich mag die ganze Reihe und der erste Avengers-Film war einfach gute Unterhaltung, trotz 3D.
  2. Uwe Boll hätte sich besser nie in einen Regiestuhl gesetzt, schließlich kamen dabei so Schätze wie BloodRayne dabei raus. Andererseits sind die auch gute Unterhaltung, wenn sie in der Gruppe schaut. Auf Platz zwei würde ich Michael Bay setzen. Und ich hoffe wirklich, dass es keine weiteren Transformers-Filme geben wird.
  3. Ich glaube, der Schauspieler, von dem ich die meisten Filme kenne, müsste wohl Johnny Depp oder Ewan McGregor sein, denn ich mag beide sehr, wobei gerade Johnny Depp sich oft die interessanteren Rollen aussucht. ich mag besonders seine Zusammenarbeit mit Tim Burton. Sleepy Hollow gehört immer noch mit zu meinen Lieblingsfilmen. Und natürlich habe ich als Teen alle Folgen von 21 Jump Street gesehen. Anderseits habe ich auch alle Bonds mit Sean Connery gesehen und diverse anderen Filme, wo er mitspielt. Und da waren noch Peter Alexander und Heinz Rühmann, deren Filme zu meiner Kindheit in Fernsehen ständig liefen… Hm,… nein, ich fang jetzt nicht an zu zählen, sonst fallen mir noch ein paar andere Schauspieler ein.
    Bei den Damen ist es wahrscheinlich Katharine Hepburn oder Sigourney Weaver sein. Beides herausragende Schauspielerinnen, die ich immer wieder gerne sehe. Bei den deutschen Damen ist es wahrscheinlich Hannelore Hoger, Brigitte Horney, Ruth Maria Kubitschek, Inge Meysel oder Christiane Hörbiger, aber da auch mehr Fernsehen.
  4. Gnadenlos unterschätzt, wünsche ich mir ja für das vor uns liegende Jahr, dass es mehr Firefly gibt. Da schließe ich mich einfach Gloria von Nerdgedanken an. Ich mag die Serie heute noch gern und auch das Universum hat unheimliches Potential. Es muss also nicht einmal Firefly an sich sein, aber eine Serie, die in dem Universum spielt.
  5. Bettlektüre, U-Bahn-Lektüre, Urlaubslektüre und so weiter und so fort. Ich persönlich lese ja am liebsten auf der Couch oder im Bett. Und im Zug.
  6. Jetzt braucht es eigentlich nur noch eine Fortsetzung zu Transformers, ist 2015 schließlich gepflastert mit zweiten, dritten, vierten, fünften, siebten Filmen. Außerdem könnte Michael Bay dann mal wieder ein weiteres Weltmonument zerstören und uns zeigen wie man Actionszenen so in die Länge zieht, dass sie todlangweilig werden und man als Zuschauer ungeduldig auf die Uhr schaut und sich fragt, wann der Film endlich vorbei ist. Eine Schauspielerin zu finden, die noch talentloser als Rosie Huntington-Whitley ist, dürfte hingegen schwer werden.
  7. Zuletzt gesehen habe ich eine Dokumentation über die Windsorfamilie auf arte (Die ersten Windsors Teil 1 und Teil 2 (Queen Mary)und das war ziemlich interessant und hat gleich ein paar Steampunk-Plotbunnies hervorgebracht, weil gerade Queen Mary, geb. Maria von Teck, aus einer interessanten Familie stammt und auch selbst eine sehr beeindruckende Persönlichkeit gewesen sein muss.