Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest

Es ist relativ selten, dass ich nur ein Buch lese, meistens lese ich mehrere Bücher parallel, was natürlich teilweise auch mit meinem Job zu tun hat, bzw. einige Bücher sind auch einfach berufsbezogen, während ich parallel dazu noch Sachen zum Vergnügen lese. Und selbst da mischt sich oft reine Unterhaltungsliteratur mit Fachbüchern.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass es doch tatsächlich Menschen gibt, die es schaffen ein Buch zu beginnen, es lesen und ein neues Buch erst dann anzufangen, wenn sie dieses Buch zu Ende gelesen haben. Ist bei mir ein Ding der Unmöglichkeit.

Im Moment besteht mein Lesestapel aus folgenden Büchern:

Volker Reinhardt – Der Unheimliche Papst Alexander VI. Borgia 1431 – 1503

Ich bin seit Universitätstagen und einem Geschichtsseminar von den Borgias fasziniert und an Büchern zu dem Thema interessiert. Leider übernehmen viele Bücher über die Borgias die Gerüchte und Legenden unreflektiert ohne Prüfung der Quellen oder auch einen Blick auf die Zeit und auf die Herkunft der Quellen. Nicht so Herr Reinhardt. So gibt er nicht nur seine Quellen an, sondern

Ich bin im  Moment ungefähr in der Mitte des Buches.

Patricia Briggs – Mercy Thompson Bone Crossed (Band 4)

Ich habe schon vor einiger Zeit die Fantasybücher von Patricia Briggs gelesen, besonders die Drachenbücher gefielen mir sehr. Trotzdem bin ich lange Zeit um ihre Werwolf-Bücher herumgeschlichen. Zwar mag ich Urban Fantasy sehr, aber Werwölfe sind nicht so ganz mein Ding, dann doch lieber blutrünstige Elfen und lebenshungrige Vampire. Andererseits ist es Patricia Briggs und ihre Bücher sind zum einen nette Unterhaltung, haben aber immer auch sozial- und gesellschaftskritischen Punkte, die sie anspricht und nicht zur Seite schiebt, beschönigt oder ganz ignoriert.

Ich bin fast durch mit Band 4 und knirsche jetzt schon mit den Zähnen, dass das Erscheinungsdatum von Band 6 auf März 2011 verschoben wurde.

Shirley Jackson – The Haunting of Hill House

Vor Jahren habe ich den Film mit Liam Neeson gesehen (deutscher Titel: Das Geisterschloss). Trotz Liam Neeson ist das einzig wirklich sehenswerte an dem Film das Haus und Lili Taylor, die in der Rolle der Nell sehr beeindruckend ist. Zumindestens hat sie mich am meisten beeindruckt, während die anderen Figuren irgendwie verschwimmen.

Bis jetzt gefällt mir das Buch unheimlich gut. Es wird aus der Sicht von Nell erzählt und hat etwas sehr zartes, fast fragiles an sich und auch etwas sehr poetisches. Es lässt sich wunderbar lesen und es wundert mich sehr, dass es keine deutsche Übersetzung mehr gibt. Die Versuchung, es selbst zu übersetzen, ist groß, einfach weil es sprachlich so ansprechend ist und es eine große Herausforderung wäre, gerade diese sprachliche Schönheit ins Deutsche zu übertragen.

Nicht erwähnt in dieser Liste sind jetzt eher berufsbezogene Bücher, die sich mit dem Übersetzen, Sprache, Kommunikation und Ähnlichem auseinandersetzen.

Die meisten Bücher, die ich lese sind, auch auf meiner Goodreads-Seite zu finden. Es kann sein, dass die Einträge nicht immer 100 Prozent aktuell sind, aber ich versuche doch, halbwegs regelmäßig alles zu aktualisieren. Manchmal kann „halbwegs regelmäßig“ aber auch alle zwei Monate bedeuten … was dann meistens bedeutet, dass ich in dem Zeitraum nicht wirklich gelesen habe, oder einfach andere Dinge Priorität hatten.

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